Die spektrale Transmission beschreibt, welcher Anteil einfallenden Lichts bei verschiedenen Wellenlängen durch ein Gebinde gelangt. Sie ist aussagekräftiger als die bloße Farbbezeichnung „braun“, „grün“ oder „klar“. Messungen müssen Referenz, Wellenlängenbereich, Geometrie, Glasstelle, Etikett, Wandstärke und Wiederholungen dokumentieren. Eine Transmissionkurve sagt noch nicht allein, ob Lichtgeschmack entsteht; dafür müssen Lichtquelle und Produktreaktion hinzukommen. Sie ist jedoch ein wichtiger Baustein für Lieferantenspezifikation, Gebindevergleich und Änderungsfreigabe. Mehrere Flaschen aus unterschiedlichen Produktionslosen helfen, Materialstreuung sichtbar zu machen. Die Rohdaten sollten zusammen mit der Auswertung archiviert werden.
Für eine belastbare Produktbewertung bleiben eine chargengleiche Dunkelkontrolle, dokumentierte Expositionsbedingungen, Wiederholungen und ein nachvollziehbares sensorisches Prüfergebnis erforderlich.
Prüfhinweis: Messmethode und Akzeptanzkriterium gebinde- und produktspezifisch validieren.